Laser-Pulver-Auftragschweißen

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Höhere Bauteilbelastbarkeit

Laser-Pulver-Auftragschweißen


er technologische Fortschritt verlangt von Bauteilen immer höhere Belastbarkeit hinsichtlich hoher Temperaturen, Korrosion und Verschleiß. Das Laser-Pulver-Auftragschweißen bietet dafür unterschiedliche Lösungsansätze.

Mit widerstandsfähigen Beschichtungen lässt sich die Lebensdauer von Bauteilen erhöhen und die Standzeit von Werkzeugen steigern. Weiterhin ist es möglich, durch den Materialauftrag beschädigte Teile oder verschlissene Oberflächen zu reparieren. Ein derart überarbeitetes Bauteil steht einem neuen Bauteil in nichts nach und kann durch die Auswahl passender Reparaturwerkstoffe sogar mit verbesserten Eigenschaften versehen werden. Schließlich bietet der generative Einsatz eine weitere Anwendungsmöglichkeit: Formen oder Werkzeuge können modifiziert und so an aktuelle Entwicklungsanforderungen angepasst werden.

Im Vergleich zu konventionellen Verfahren zeichnet sich das Laser-Pulver-Auftragschweißen insbesondere durch einen geringen Wärmeeintrag und Verzug, hohe Präzision des Werkstoffauftrags, sehr gute Reproduzierbarkeit und ein großes Spektrum kombinierbarer Grund- und Zusatzwerkstoffe aus. Von diesen Vorteilen profitieren insbesondere moderne Prozesse im Formen- und Werkzeugbau, im Automobilbau, der Luftfahrtindustrie oder der Energieerzeugung.

Die Forschungsarbeiten zum Laser-Pulver-Auftragschweißen werden am Fraunhofer IPK mit einer Laseranlage der neuesten Generation durchgeführt. Diese ermöglicht die präzise Bearbeitung filigraner Teile. Gleichzeitig bietet die Laserzelle Platz für große Bauteile bis zu zwei Meter Länge. Auch die Bearbeitung komplexer, dreidimensionaler Oberflächen ist durch die flexible Positionierung mit einem Dreh-Kipp-Tisch möglich. Erfahrungen existieren mit den unterschiedlichsten Werkstoffen. Neben Stählen und Hartstoffen zählen dazu Nickelbasis-Legierungen sowie Leichtbauwerkstoffe wie Titan.

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»Life Cycle Engineering für Turbomaschinen«

Markt- und Trendstudie »Maintenance, Repair and Overhaul (MRO)«

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Maintenance, Repair and Overhaul 2011